Wie bekommt man Warzen weg – schnell und effektiv?

Warzen können unberechenbar sein.

Manchmal verschwinden sie von alleine wieder und in einigen Fällen bleiben sie trotz zahlreicher Behandlungsversuche. 

Deswegen möchte ich Ihnen die besten Mittel vorstellen, mit denen Sie Ihre Warzen schnell und wirksam weg bekommen.

Die besten Warzenmittel

Alle folgenden Warzenmittel können wir mit gutem Gewissen empfehlen - aber nicht jedes ist für jeden geeignet.

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Die Warzenmittel mit ihren Vor- und Nachteilen werden im Detail in dem Artikel über Warzenmittel vorgestellt.

Wartner Stift - besonders einfach in der Anwendung
Wirkstoff Trichloressigsäure - besonders stark und gelförmig, läuft daher nicht auf gesunde Haut.
13,85 EUR
EndWarts - wenig Aufwand (nur einmal wöchentlich)
Wirkstoff Ameisensäure - trocknet die Warze von innen aus. Eignet sich gut für Warzen an Händen und Fingern.
17,29 EUR
Duofilm - sehr günstig und nicht so stark
Ist nicht so stark, die Intenstiät der Behandlung kann somit gut gesteuert werden.
5,51 EUR
Angebot
Wartiox - besonders schonend
Mit Teebaumöl und Aloe Vera.
14,90 EUR
Wartner Spray - sehr wenig Aufwand (alle 2 Wochen)
Sehr wirksam bei korrekter Anwendung.
17,61 EUR
Wartner Spray gegen Fußwarzen, 50 ml, 1er Pack (1 x 50 ml)
Speziell für Fußwarzen mit Schaumstoffpolster für die behandelten Stellen.
13,22 EUR

Weitere Möglichkeiten zum Entfernen von Warzen, die sie von zu Hause aus durchführen können, sind:

Behandlungen beim Facharzt

Warzen können in Ausnahmefällen mit speziellen Medikamenten auf Rezept behandelt werden. Meistens kommt beim Hautarzt jedoch eines der folgenden Verfahren zum Einsatz.

Kryotherapie oder Kältetherapie

Um die Warze abzutöten, wird sie mit flüssigem Stickstoff vereist, der bis zu -180° Celsius erreicht. Hierzu wird ein Wattestäbchen in Flüssigstickstoff getaucht und für 10-30 Sekunden auf die Warze gehalten. 

Dadurch werden die Epithelzellen, aus denen die Warze besteht, zerstört. Es kommt des Weiteren zu einer Entzündung der Haut und einer Aktivierung des lokalen Immunsystems. Dies begünstigt zusätzlich die Bekämpfung der Warzenviren.

Es gibt zwei Varianten der Kältetherapie, eine sanfte und eine aggressivere.

  1. Bei der sanften Variante kommt es durch die Entzündung zur Aktivierung des lokalen Immunsystems.
  2. Bei der aggressiven Variante kommt es zur Blasenbildung. Die Haut wird bei dieser Variante blass und es entwickelt sich eine Art Wasserblase. Diese platzt und löst sich meist nach einigen Tagen und fällt zusammen mit der Warze ab. In den nächsten Tagen wird sich die Haut dann wieder regenerieren. Diese Methode kann mitunter recht schmerzhaft sein. Bei größeren Warzen können auch kleine Narben entstehen.

Je nach Größe und Hartnäckigkeit der Warze sind eine bis maximal fünf Anwendungen notwendig im Abstand von ein bis zwei Wochen. In der Regel entstehen keine Narben, so dass mit der Kryotherapie Dornwarzen, Genitalwarzen, Warzen an den Händen und sogar Warzen im Geisicht behandelt werden können.

Elektrokoagulation

Bei der Elektrokoagulation wird die Warze mit Hochfrequenzstrom behandelt. Dies ist schmerzhaft und wird deshalb unter lokaler Betäubung durchgeführt. Nach dem Eingriff bildet sich eine Kruste, die normalerweise innerhalb einer Woche wieder abheilt

Bei diesem Verfahren besteht jedoch ein erhöhtes Risiko zur Narbenbildung, weshalb es auf keinen Fall im Gesicht angewandt wird.

Lasertherapie

Auch die Lasertherapie wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Es kommen unterschiedliche Laserarten zum Einsatz.

  • CO2-Laser kommt bei Warzen am Fingernagel zum Einsatz, bei denen andere Behandlungsmethoden nicht zum Erfolg führten. Es kann zu Schmerzen und zur Narbenbildung kommen.
  • YAG-Laser tragen die Warze schichtweise ab. Es kommt seltener zu Schmerzen und Narbenbildung.
  • Pulslaser sind besonders schonend, verursachen kaum Schmerzen und Narbenbildung. Er ist aber nur zur Behandlung von flachen Gesichtswarzen geeignet.

Weitere Möglichkeiten

  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Warze auszubrennen. Diese Methode ist ziemlich effektiv, es besteht aber eine hohe Wahrscheinlichkei von Narbenbildung und wird deswegen eher selten eingesetzt.
  • Eine chirurgische Entfernung kommt vor allem bei Feig- und Genitalwarzen zum Einsatz.

Ärzte entscheiden individuell, welche Methode zum Einsatz kommt. Die Wirksamkeit der Verfahren beim Hautarzt liegen zwischen 50% und 95%. Eine entscheidende Rolle spielt auch das Immunsystem des Patienten, welches allerdings leider nie mitbehandelt wird.

Helfen auch Hausmitteln gegen Warzen?

Hausmittel sind eine gute und günstige Möglichkeit, Warzen von zu Hause aus loszuwerden.

hausmittel gegen warzen
  • Säurehaltige Hausmittel wie Apfelessig oder Zitronensaft, aber auch pflanzliche Mittel wie Löwenzahn, Schöllkraut oder Feigensaft sind besonders wirksam. Sie sollten täglich bis mehrmals täglich aufgetragen werden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Essigsäure. Die Säure irritiert die Warze und die umgebende Haut und stimuliert so das lokale Immunsystem und hilft so dem Körper, die Warze zu bekämpfen. Falls es zu starken Hautreizungen kommt, sollten Sie die Anwendung reduzieren. Auch Gesichtswarzen sollten Sie mit Essigsäure nicht behandeln.
  • Es gibt auch unterschiedlichste Warzenmittel aus der Apotheke, die Säuren als Wirkstoff enthalten. Hier ist es besonders wichtig, die gesunde umliegende Haut zu schützen, indem Sie diese vor der Anwendung der säurehaltigen Mittel mit Vaseline oder Zinksalbe eincremen. Nach einigen Anwendungen verfärbt sich das Warzengewebe schwarz und beginnt abzusterben. Sie sollten dieses abgestorbene Gewebe regelmäßig abtragen, z.B. mit einer Nagelfeile. Es empfiehlt sich, das Gewebe vorher in einem kleinen Wasserbad einzuweichen. Achten Sie darauf, die Nagelfeile nach Abschluss der Behandlung zu steriliseren, z.B. indem Sie sie abkochen.
  • Schöllkraut ist eine Heilpflanze, die sehr weit verbreitet ist und bei unterschiedlichsten Hauterkrankungen eingesetzt wird. Ihre Wirkung ist antibakteriell, antimykotisch, vor allem aber auch antiviral. Des Weiteren ist sie ätzend - ähnlich wie die Warzenmittel aus der Apotheke. Aufgrund ihrer guten Wirksamkeit gegen Warzen wird sie auch Warzenkraut genannt. Sie können den Milchsaft aus dem Stängel direkt auf die Warze auftragen oder selbst eine Tinktur herstellen. Hierzu zermahlen Sie die Blätter, Stängel und Wurzel der Pflanze und legen es in einer alkohholhaltigen Lösung ein. Nach einer Woche ist die Tinktur zum Einsatz bereit. Am höchsten ist die Konzentration der Wirkstoffe während der Blütezeit.
  • Knoblauch wirkt sehr schonend und ist daher eine langfristige Alternative. Knoblauch hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Die leicht reizende Wirkung hilft beim Entfernen der Warze. Es kann zerdrückt und direkt auf die Warze aufgetragen werden. Der Saft muss gut einziehen, am besten mit einem kleinen Verband über Nacht. Achten Sie auch beim Knoblauch darauf, nicht auf gesunde Haut aufzutragen.
  • Zwiebelsaft ist noch eine Variante. Schneiden Sie aus der Mitte einer Zwiebel ein Loch heraus und füllen es mit Salz. Nach einiger Zeit sickert der Zwiebelsaft heraus, den sie direkt auf die Warze auftragen können.
  • Ringelblume ist eine weitere pflanzliche Möglichkeit gegen Warzen. Die Anwendung geschieht über Nacht und solange, bis die Warze verschwunden ist.
  • Als Letztes gibt es unzählige ätherische Öle, die gegen Warzen wirken. Am bekanntesten ist sicherlich das Teebaumöl, aber auch Rizinusöl ist sehr beliebt. Die Anwendung ist schonend und kann mehrmals täglich geschehen.

Entstehung von Warzen

Warzen werden durch Humane Papillomaviren (HPV) verursacht. Deswegen sind sie auch ansteckend. Es gibt viele Varianten des Humanen Papillomavirus, die unterschiedliche Warzenarten verursachen.

Je früher man Warzen behandelt, desto besser stehen die Chancen, sie möglichst schnell wieder loszuwerden. 

HPV befällt die Haut-Zellen und verändert ihre DNA. Dies führt dazu, dass der Vorgang der Zellteilung schneller abläuft, so dass es zu Hautwucherungen kommt - die Warze entsteht.

HP-Viren können durch Berührung, sexuelle Kontakte, Küssen und auch von der Mutter auf das ungeborene Kind durch kleinste Verletzungen der Haut übertragen werden. Besonders häufig infiziert man sich in öffentlichen Schwimmbädern oder öffentlichen Duschen.

Sowohl spröde trockene Haut als auch aufgeweichte Haut begünstigen das Eindringen des Virus. Ebenso ist eine mangelnde Durchblutung, wie z.B. beim Diabetes-Fuß, ein Risikofaktor. Nägelkauen, Rasieren und Epilieren sind weitere Faktoren, die Warzen begünstigen können.

Meist sind zusätzlich die Abwehrkräfte geschwächt, so dass das Virus nach dem Eindringen nicht gleich erfolgreich bekämpft werden kann. Ist dies der Fall, kann das Virus Warzen verursachen. Es kann jedoch ein bis mehrere Monate nach der Infektion dauern, bis die Warze sichtbar entstanden ist.

Sind Warzen gefährlich?

Warzen an sich sind gutartig, ja aus medizinischer Sicht sogar harmlos. Es gibt aber auch einige HPV-Stämme, die Krebs verursachen können.

Am bekanntesten ist der Gebärmutterhalskrebs, dem in den allermeisten Fällen eine Infektion mit einem bestimmten Virenstamm vorausgeht. Es handelt sich hierbei jedoch um Virenstämme des HPV, welche keine Warzen verursachen. Da jedoch das Vorhandensein von Genitalwarzen oftmals mit diesen möglicherwiese Krebs verursachenden HP-Viren einhergeht, sollte man im Falle von Genitalwarzen immer einen Arzt aufsuchen.

Die genauen Mechanismen der Virusübertragung sind noch nicht gut durchsucht. Es ist aber bekannt, dass Frauen anfälliger sind als Männer, vor allem aufgrund der Einnahme von Antibaby-Pillen, die nicht nur den Hormonhaushalt durcheinander bringen können, sondern auch das Immunsystem schwächen.

In den meisten Fällen sind Warzen nicht schmerzhaft, deswegen beeilen sich Leute im Allgemeinen nicht besonders, den nur kosmetischen Makel zu beheben.

Unterschiedliche Warzenarten

  1. Gewöhnliche Warzen sind kleine runde Bläschen oder Knötchen mit einer rauen Oberfläche. Sie sind meist schmerzlos und vor allem an den Fingern oder im Gesicht zu finden.
  2. Dornwarzen (Plantarwarzen) entstehen an der Fußsohle. Durch den Druck beim Stehen und Gehen wachsen sie nach innen. Sie ähneln anfangs oft Hühneraugen. Diese Warzen verursachen die meisten Schmerzen und sind tendenziell auch am hartnäckigsten, benötigen also entweder eine besonders intensive oder eine längerfristige Behandlung. Dornwarzen lassen sich gut durch Vereisen entfernen.
  3. Flachwarzen sind, wie der Name schon sagt, eher flache Warzen, die bis zu einem Zentimeter groß werden können. Sie können hautfarben sein oder auch eine gelb-bräunliche Färbung aufweisen. Auch diese Warzen können spontan verschwinden oder für ein Leben lang bestehen bleiben, wenn sie nicht behandelt werden.
  4. Feigwarzen können im Genitalbereich, am Anus und im Mund entstehen. Sie ähneln äußerlich einem Hahnenkamm. In den allermeisten Fällen werden diese schmerzhaften Warzen durch Geschlechtsverkehr übertragen. Sie sollten unbedingt vom Facharzt (Urologe, Gynäkologe oder Hautarzt) abgeklärt werden, anschließend kann man die Feigwarzen auch selbst vereisen.
  5. Stielwarzen ( auch Fibrome genannt) sind eine Ausnahme, da sie nicht durch HPV verursacht werden. Sie sind Wucherungen des Bindegewebes und kommen hauptsächlich in Hautfalten wie unter der Achsel oder in der Leiste, aber auch in der Halsgegend vor.
  6. Dellwarzen werden durch ein Pockenvirus verursacht und sind eine häufige Infektionskrankheit bei Kindern.
  7. Alterswarzen sind ebenfalls nicht infektiös, sondern entstehen vorwiegend im höheren Alter. Gelegentlich enstehen sie auch schon im mittleren Alter ab 45 Jahren.

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